Häusliche Krankenpflege Peter Noffke GbR Jennifer Körber - Patrick Noffke

Tollwut

7.12.2016 - 09:12

Unter dem Begriff Tollwut versteht man eine schnell fortschreitende Virusinfektion, die größtenteils durch Tierbisse auf den Menschen übertragen wird oder durch den Kontakt von infiziertem Speichel mit offenen Wunden oder Schleimhäuten. Besonders stark verbreitet ist Tollwut bei Wild- und Haustieren in China, Indien, Südostasien und Afrika. In diesen Regionen wird die Krankheit oftmals über Hundebisse oder Nutztiere übertragen. Jährlich sterben etwa 55.000 Menschen an der Tollwutinfektion weltweit. In Europa ist die Gefahr, an einer Tollwutinfektion zu erkranken, wesentlich geringer, da durch gezielte Impfmaßnahmen wie Impfköder für Wildtiere und Impfungen für Haustiere die Infektion weitgehend ausgerottet ist. In jüngster Zeit ist jedoch zu beobachten, dass sich Tollwut durch Fledermäuse in Europa verbreitet. 
Nach einer Infektion treten die Symptome in einem Zeitraum von 20 bis 90 Tagen bei den Betroffenen auf. Zu unterscheiden sind zwei Erkrankungsformen: die enzephalitische (wilde) und paralytische (stille) Verlaufsform. 80 Prozent der Erkrankten leiden an der klassischen Form der Tollwut, der enzephalitischen Verlaufsform. Typische Symptome sind Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle. Die Symptome wechseln sich mit Phasen des klaren Bewusstseinszustandes ab. Weitere häufige Symptome sind eine erhöhte Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen. Zudem ist die Krankheit gekennzeichnet von Hydrophobie (Wasserangst) und Aerophobie (Angst vor Luftzug), die von Schlundkrämpfen und Hyperaktivität begleitet wird. Bei der paralytischen Erkrankung kommt es zu Lähmungen der Arme und Beine sowie der Schließmuskeln des Magen-Darm-Traktes und leicht erhöhter Körpertemperatur. Sobald der Betroffene infiziert ist, gilt es, den Ausbruch der Krankheit zu verhindern. Dies geschieht durch eine sofortige Impfung und dem Verabreichen von Antikörpern. Bei Nichtbehandlung verläuft die Erkrankung immer tödlich. Weltweit ist nur ein Fall bekannt, bei dem ein nicht geimpfter Mensch  eine Tollwutinfektion überlebt hat.  
Unter dem Begriff Tollwut versteht man eine schnell fortschreitende Virusinfektion, die größtenteils durch Tierbisse auf den Menschen übertragen wird oder durch den Kontakt von infiziertem Speichel mit offenen Wunden oder Schleimhäuten. Besonders stark verbreitet ist Tollwut bei Wild- und Haustieren in China, Indien, Südostasien und Afrika. In diesen Regionen wird die Krankheit oftmals über Hundebisse oder Nutztiere übertragen. Jährlich sterben etwa 55.000 Menschen an der Tollwutinfektion weltweit. In Europa ist die Gefahr, an einer Tollwutinfektion zu erkranken, wesentlich geringer, da durch gezielte Impfmaßnahmen wie Impfköder für Wildtiere und Impfungen für Haustiere die Infektion weitgehend ausgerottet ist. In jüngster Zeit ist jedoch zu beobachten, dass sich Tollwut durch Fledermäuse in Europa verbreitet. 
 
Nach einer Infektion treten die Symptome in einem Zeitraum von 20 bis 90 Tagen bei den Betroffenen auf. Zu unterscheiden sind zwei Erkrankungsformen: die enzephalitische (wilde) und paralytische (stille) Verlaufsform. 80 Prozent der Erkrankten leiden an der klassischen Form der Tollwut, der enzephalitischen Verlaufsform. Typische Symptome sind Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle. Die Symptome wechseln sich mit Phasen des klaren Bewusstseinszustandes ab. Weitere häufige Symptome sind eine erhöhte Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen. Zudem ist die Krankheit gekennzeichnet von Hydrophobie (Wasserangst) und Aerophobie (Angst vor Luftzug), die von Schlundkrämpfen und Hyperaktivität begleitet wird. Bei der paralytischen Erkrankung kommt es zu Lähmungen der Arme und Beine sowie der Schließmuskeln des Magen-Darm-Traktes und leicht erhöhter Körpertemperatur. Sobald der Betroffene infiziert ist, gilt es, den Ausbruch der Krankheit zu verhindern. Dies geschieht durch eine sofortige Impfung und dem Verabreichen von Antikörpern. Bei Nichtbehandlung verläuft die Erkrankung immer tödlich. Weltweit ist nur ein Fall bekannt, bei dem ein nicht geimpfter Mensch  eine Tollwutinfektion überlebt hat.